DRK Pressenews

Aktuelle Meldungen zu unseren Hilfseinsätzen, unserem Engagement weltweit und unserer Arbeit als Deutschlands größte humanitäre Organisation.
  1. Aufgrund des anhaltenden Monsunregens sind weite Teile Bangladeschs von schweren Überschwemmungen betroffen – und die Situation droht sich in den kommenden Tagen zu verschärfen. Mehr als vier Millionen Menschen, die ohnehin schon unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, sind akut bedroht. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seine Schwestergesellschaft, den Bangladeschischen Roten Halbmond, bei der Umsetzung wichtiger Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. „Im Rahmen der vorhersagebasierten Katastrophenhilfe wurde durch Kombination von Wettervorhersagen mit anderen Risikodaten ermittelt, welche Regionen potenziell besonders betroffen sind. So kann den Menschen schon vorab geholfen werden, sich selbst sowie ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.
  2. Auch ein Jahr, nachdem Wirbelsturm Idai über Teile Mosambiks hinweggezogen ist und schwerste Verwüstungen angerichtet hat, ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im besonders stark betroffenen Westen des Landes aktiv. „Der humanitäre Bedarf ist vor allem in den Bereichen Ernährungssicherung, Wasser- und Hygieneversorgung sowie Unterkünfte ungebrochen hoch. Dies wird auf absehbare Zeit auch noch so bleiben“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. In dem aktuell laufenden Nothilfeprojekt des DRK in der westmosambikanischen Region Manica würden rund 15.000 Menschen mit Hygienepaketen, Baumaterial für die Errichtung von Übergangsunterkünften, Werkzeugsets und bei der Reparatur sanitärer Einrichtungen unterstützt.
  3. Die Ausbreitung des Coronavirus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das DRK gibt praktische Hinweise und eine Übersicht der wichtigsten Kontaktdaten. Aufgrund seiner besonderen Stellung als Auxiliar der Bundesregierung und nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das DRK Aufgaben im Bevölkerungsschutz wahr.
  4. Infolge der schweren Buschbrände in Australien mussten nicht nur zahlreiche Menschen evakuiert werden, viele haben ihr Zuhause verloren und sind nun gezwungen, von Null anzufangen. Auch in Deutschland nehmen Menschen Anteil am Schicksal der Betroffenen. Sie spenden an das DRK, das damit seine Schwesterorganisation, das Australische Rote Kreuz, finanziell bei dem Soforthilfe- und Wiederaufbaufonds unterstützt. Wie die Spenden helfen, zeigt dieser Überblick.
  5. Seit Juli 2019 haben die verheerenden Buschbrände in Australien mehr als fünf Millionen Hektar in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales, Western Australia und South Australia vernichtet. Im gesamten Land wurde mittlerweile eine Fläche von der Größe Irlands zerstört. Mehr als 20 Personen verloren ihr Leben, auch Millionen von Tieren starben. Die Feuer bedrohen Ortschaften und Großstädte, hunderte Häuser wurden bereits zerstört, viele Menschen flüchteten ans Meer und harrten an den Stränden aus. Das Australische Rote Kreuz, die Schwestergesellschaft des DRK, unterstützt seit Beginn der Brände mit fast 1.600 Helfern die Betroffenen.
  6. Die heftigsten Regenfälle seit Jahrzehnten haben in Indonesien zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Nach Medienberichten gab es seit Ende Dezember 2019 mehr als 40 Tote. Das Indonesische Rote Kreuz ist vor Ort mit Hunderten von Freiwilligen im Einsatz, leistet Erste Hilfe, betreibt Feldküchen und versorgt die Menschen in Notunterkünften.
  7. Über eine halbe Million Menschen sind in Namibia von der aktuellen Trockenperiode betroffen. Das Deutsche Rote Kreuz leistet derzeit Soforthilfe für die betroffenen Kleinbauern. Mittels Bargeldhilfen können die Menschen damit Nahrungsmittel und dürreresistentes Saatgut kaufen.
  8. Der Taifun Kammuri (Tisoy) hat auf den Philippinen schwere Schäden verursacht. Es gibt Berichte über mindestens 17 Tote. Mehr als eine halbe Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Zahlreiche Gebäude, darunter auch Schulen, sowie Straßen wurden beschädigt. Freiwillige des Philippinischen Roten Kreuzes sind vor Ort im Einsatz. Sie verteilen warme Mahlzeiten, leisten medizinische Hilfe und betreuen insbesondere zahlreiche Kinder.
  9. Der DRK Kreisverband Borken fördert gemeinsam mit Sebapharma die Gesundheitsaufklärung in DRK-KITAs. Nun sind neue Materialien mit den Handpuppen "Henri und Mischi" zum Thema Hygiene erschienen.
  10. Die diesjährige Sonderbriefmarke Weihnachten 2019 zeigt ein Krippenmotiv aus dem sogenannten Menschwerdungsfenster der Kathedrale Notre Dame im französischen Chartres. Bundesfinanzminister Olaf Scholz präsentierte die Briefmarke am 14. Oktober 2018 im DRK-Generalsekretariat in Berlin offiziell und übergab sie symbolisch an Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und des Deutschen Roten Kreuzes.

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