DRK Pressenews

Aktuelle Meldungen zu unseren Hilfseinsätzen, unserem Engagement weltweit und unserer Arbeit als Deutschlands größte humanitäre Organisation.
  1. Goni, der weltweit heftigste Sturm des Jahres 2020, zerstörte im November auf den Philippinen Häuser und Ernten. Millionen waren betroffen und benötigen nun Hilfe beim Wiederaufbau.
  2. Vor drei Monaten wurde das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch ein Feuer nahezu komplett zerstört. Am neuen Standort in Kara Tepe verbessert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Wasser- und Hygieneversorgung für rund 7.300 Menschen. Neben der Bereitstellung von Trinkwasser hat das DRK rund 100 provisorische Duschen installiert. „Dadurch können alle Geflüchteten jeden zweiten Tag warm duschen, was eine große Verbesserung in der noch immer sehr schwierigen Situation ist – auch im Hinblick auf den beginnenden Winter. Die bessere Wasser- und Hygieneversorgung soll auch den Ausbruch von Durchfallerkrankungen wie Cholera sowie eine Verbreitung des Coronavirus verhindern. Im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir alles, um in dieser humanitären Notlage das Leid der Schutzsuchenden zu lindern und zu einer würdevollen Unterbringung beizutragen,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.
  3. Nach dem schweren Erdbeben in der Ägäis befindet sich der Türkische Rote Halbmond in der besonders betroffenen Provinz Izmir im Dauereinsatz. Die Schwestergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) versorgt die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern. Sie hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe Rettungsteams zur Unterstützung der Freiwilligen vor Ort in die Region geschickt. Das Erdbeben der Stärke 6,6 mit seinem Epizentrum in der Ägäis hatte am 30. Oktober 2020 schwere Schäden vor allem in der Westtürkei, aber auch auf der griechischen Insel Samos verursacht. Türkische Behörden berichteten am 31. Oktober von mindestens 25 Todesopfern und mehr als 800 Verletzten.
  4. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde hat Taifun Molave Zentralvietnam gestern Nachmittag Ortszeit schwer getroffen. Zahlreiche Menschen kamen durch den Sturm ums Leben oder werden aktuell noch vermisst. Die Dächer zehntausender Häuser wurden hinweggefegt, doch das genaue Ausmaß der Schäden ist momentan noch unklar. Molave ist bereits der vierte schwere Wirbelsturm, den Vietnam in diesem Oktober erlebt, und gilt als einer der verheerendsten der letzten Jahrzehnte. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) prüft derzeit in engem Austausch mit seiner Schwestergesellschaft, dem Vietnamesischen Roten Kreuz, mögliche Hilfsmaßnahmen.
  5. Aufgrund des anhaltenden Monsunregens sind weite Teile Bangladeschs von schweren Überschwemmungen betroffen – und die Situation droht sich in den kommenden Tagen zu verschärfen. Mehr als vier Millionen Menschen, die ohnehin schon unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, sind akut bedroht. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seine Schwestergesellschaft, den Bangladeschischen Roten Halbmond, bei der Umsetzung wichtiger Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. „Im Rahmen der vorhersagebasierten Katastrophenhilfe wurde durch Kombination von Wettervorhersagen mit anderen Risikodaten ermittelt, welche Regionen potenziell besonders betroffen sind. So kann den Menschen schon vorab geholfen werden, sich selbst sowie ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.
  6. Auch ein Jahr, nachdem Wirbelsturm Idai über Teile Mosambiks hinweggezogen ist und schwerste Verwüstungen angerichtet hat, ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im besonders stark betroffenen Westen des Landes aktiv. „Der humanitäre Bedarf ist vor allem in den Bereichen Ernährungssicherung, Wasser- und Hygieneversorgung sowie Unterkünfte ungebrochen hoch. Dies wird auf absehbare Zeit auch noch so bleiben“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. In dem aktuell laufenden Nothilfeprojekt des DRK in der westmosambikanischen Region Manica würden rund 15.000 Menschen mit Hygienepaketen, Baumaterial für die Errichtung von Übergangsunterkünften, Werkzeugsets und bei der Reparatur sanitärer Einrichtungen unterstützt.
  7. Die Ausbreitung des Coronavirus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das DRK gibt praktische Hinweise und eine Übersicht der wichtigsten Kontaktdaten. Aufgrund seiner besonderen Stellung als Auxiliar der Bundesregierung und nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das DRK Aufgaben im Bevölkerungsschutz wahr.
  8. Infolge der schweren Buschbrände in Australien mussten nicht nur zahlreiche Menschen evakuiert werden, viele haben ihr Zuhause verloren und sind nun gezwungen, von Null anzufangen. Auch in Deutschland nehmen Menschen Anteil am Schicksal der Betroffenen. Sie spenden an das DRK, das damit seine Schwesterorganisation, das Australische Rote Kreuz, finanziell bei dem Soforthilfe- und Wiederaufbaufonds unterstützt. Wie die Spenden helfen, zeigt dieser Überblick.
  9. Seit Juli 2019 haben die verheerenden Buschbrände in Australien mehr als fünf Millionen Hektar in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales, Western Australia und South Australia vernichtet. Im gesamten Land wurde mittlerweile eine Fläche von der Größe Irlands zerstört. Mehr als 20 Personen verloren ihr Leben, auch Millionen von Tieren starben. Die Feuer bedrohen Ortschaften und Großstädte, hunderte Häuser wurden bereits zerstört, viele Menschen flüchteten ans Meer und harrten an den Stränden aus. Das Australische Rote Kreuz, die Schwestergesellschaft des DRK, unterstützt seit Beginn der Brände mit fast 1.600 Helfern die Betroffenen.
  10. Die heftigsten Regenfälle seit Jahrzehnten haben in Indonesien zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Nach Medienberichten gab es seit Ende Dezember 2019 mehr als 40 Tote. Das Indonesische Rote Kreuz ist vor Ort mit Hunderten von Freiwilligen im Einsatz, leistet Erste Hilfe, betreibt Feldküchen und versorgt die Menschen in Notunterkünften.

Kontakt GS

DRK-Generalsekretariat

Carstennstraße 58
12205 Berlin

Tel: 030 85404 0
Fax: 030 85404 450

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!